Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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30. Marmorplatte, 027 h., 025 br., 0 04 d., gefunden wie n. 27.

PARENTES

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CESSIAN:

figura

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31. Marmorfragmente, 0-21 h., 0"35 br, 0 04 d, im Museum Ritter.

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Instrumentum.
Grosser Ziegelstein, 0'39 h., 0*26 br., im k. k. Staatsmuseum.

L-TITI • PRIMI
I V N I O R I S

Vgl. die lückenhaft erhaltenen C. I. L. V 8110, 145, 149 u. 8472
= Gregorutti n. 215, welcher ebenfalls auf einem Ziegelsteine ge-
standen haben dürfte.

Im Museum Ritter ist vollständig erhalten der Stempel C. I. L.
V, 8110, 126a.

L - RE Gl ■ &Vf RI

Daselbst befindet sich auch eine grosse Stempelmatritze für
Ziegelsteine aus Eisen. Der Griff ist 0*15 br., der Stil ist 0 35 h., die
Matritze selbst 0"03 h., 0'15 br., 0'27 d. Darauf in Relief rücklaufend:

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In derselben Sammlung auch eine kleinere Stempelmatritze aus
Bronze für die sog. aretinischen Gefässe mit der Inschrift:

M • AN TONI

Auf einem kleinen Thongefässe derselben Sammlung befindet
sich auf dem Bauche eingeritzt:

— quifit (?) amatus......dis coli.
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