Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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ivnoni reginae

minervae
l • annivsitalicvs
honoratvs leg ■
5 avg - leg • xiii • gem •

antoninianae
praef - aerarii
SIC militantis sodales

SIC hadrianvs secvndvs

10 ......torqvata

svae.....'caetera legi no pönt

Z. 8 steht militaris, aber dieses Wort strich Zamosius zweimal
durch und ersetzte dasselbe mit militantis, freilich fehlerhaft. Ich
finde es nicht für überflüssig, die Inschrift mitzutheilen, da Zamo-
sius den Stein noch in leidlichen Zustand sah.

Zalatna.

(C. I. L. III p. 215.)

2. Neu. In denselben handschriftlichen Aufzeichnungen findet
sich von Zamosius' Hand auch die Copie der folgenden Inschrift vor,
die als cIn Zalakna, in aedibus Joannis Kende befindlich bezeichnet
wird :

silvano
domestico

sac
m opelivs
5 firminvs
v-s-l-m-

Vgl. C. I. L. III n. 1330 (M. Opilius Firminus).

Värhely.

(C. I. L. LH p. 228.)

Die Ruinen Sarmizegetusa's bewähren sich als eine fort-
während ergiebige Fundgrube für römische Inschriften, wofür diese
Zusammenstellung den besten Beleg abgeben kann. Um die Ver-
mehrung des Inschriftenschatzes Sarmizegetusa's erwarben sich
neuerlich hohe Verdienste: der griechisch-unirte Bischof von Lugos,
Victor v. Mihälyi, der die neugefundenen Inschriftsteine und
sonstige Anticaglien von Värhely und dem Hatszegerthale überhaupt
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