Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

Seite: 134
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1882/0138
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
134

es D * M a

RVFINA *

VALENTI«VIXß

ANNIS * Villi ■

5 MIR a RVF ■ MAT a

ET • VAL • GUT Iß

P • B • M - P •

Z. 5 Mirfat) Ruf(ina) cet.; Z. 6—7 Val(erhis) Giiti oder 6refa'
(filius) p(ater) b(ene) m(eritae) p(osuerunt).

103. Neu. Auf der Plinthe einer 0*58 h. ziemlich gut gear-
beiteten feinkörnig-weissmarmornen Statue der Nemesis, deren Kopf
und Hände fehlen, am linken Fusse der Göttin ist die Figur eines
Sphinx angebracht, dessen Kopf abgebrochen ist; mit kleinen Buch-
staben :

Die folgenden fünf Inschriftsteine befanden sich vordem in Titel,
wurden aber nach der Auflösung der Militärgrenze durch FML.
Baron Scudier dem südungarischen historisch-archaeologischen Ver-
eine geschenkt, in dessen Museum sie sich gegenwärtig befinden.
Diese inschriftlichen Denkmäler wurden, wie Mommsen in C. I. L.
III p. 420 richtig sagt, ohne Zweifel nicht in Titel, sondern an-
derswo, und wie es scheint in verschiedenen Gegenden Ungarns
gefunden, und es ist nicht unmöglich, dass sie laut Angabe des
Priscus noch in Attilas Zeit nach Titel oder dessen Umgegend
transportirt wurden (1. c). Recht eigentlich gehören sie in die Serie
der Incertae Nieder-Pannoniens.

104. C. I. L. III n. 6470. 4. Votivaltar aus porösem Kalkstein.
0*94 h., 0'45 br. An der linken Seite Urceus. Revidirt:

DEAE SANCTAE NEMESI

Pannonia inferior.
Titel.

I • O • M

PRO« A.'N/TE RSDV

5

ivP fflÄCMAR
OrWA^G ET EVLI
AE A/G MXfe.SCA
loading ...