Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 6.1882

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Nach Angabe der HH. Johann Nemoian und Patricius Dra-
galina, Professoren an der gr. n. u. Präparandie in Karänsebes,
wurde der Ziegel bei dem Baue des Hauses Nr. 175/6 in der Bi-
schofsgasse bei dem Graben des Fundamentes gefunden; er kam
in den Besitz des H. Ilia Moaca, ist aber leider verloren gegangen.
Wie die genannten Herren versichern, war die Stampiglie ganz rein.

11. Veczel.

L E G jj iii gem.
AEk •

Im Besitze des hist. arch. Vereines des Hunyader Comitates
in Deva.

12. Ebendaher.

LEG xiii G
anneisxt
"rnini»

Gefunden 1881. Vom H. Advokaten Dr. Lazar Petkö in Deva
dem hist.-arch. Vereine des Hunyader Comitates allda geschenkt.

13. Ebendaher.

« LEG x l[

ivdeiot)

legyionis) XI[II Gem(inae)] Ju(lius) Deiot{arus].
Gefunden 1881. Vom H. Advokaten Dr. Lazar Petko in Deva
dem hist.-arch. Vereine des Hunyader Comitates allda geschenkt.

IV. Legio I Minervia?

14. Szerb-Pozsezsena.

F o h i c i c SIC

Ob nicht [l]eg[ionis) Mi{nerviae) I.. . . ?

Im Besitze des südung. hist -arch. Vereines in Temesvar.

V. Alae und Cohortes auxiliariae.

15. Maros-Kereszttir. In den Ruinen des im Gebiete von Ma-
ros-Keresztur (in der Nähe von Marosvasärhely) gestandenen römi-
schen Castrum (welches Blasius Orban im Jahre 1870 im IV. Bande
seines Werkes „A Szekelyföld le{rdsau p. 217 bekannt gemacht hat)
wurde bei den im Sommer 1882 vom Sectionsrath im k. u. Justiz-
ministerium H. Wolfgang v. Deäk dort ausgeführten Grabungen ein
Ziegel mit folgendem Stempel gefunden :

AL BOS

al{ae) Bos(poranorum)
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