Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 7.1883

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9. Grabdenkmal, gefunden 1880 auf dem Grunde der Grunwald-
schen Spiritusfabrik in Altofen, jetzt im Nationalmuseum. Oben
ein sehr roh behauenes Tympanon, unmittelbar darunter folgende
Inschrift, mit sehr unregelmässiger Schrift. Das dm 015 h., die
übrigen Buchstaben 5—6 Cm. (Hampel A. E. 1882 II p. 66):

D M

ev" e l p i s
tvs-l1b-
o b mer.i
5 tamemo

r i a • h e g SIC
mervit-

Z. 6 heg ~ haec.

December 1880 schenkte Herr Baumeister Varga zwei in Alt-
ofen gefundene Inschriftsteine und das obere Tympanon eines Grab-
denkmales dem Nationalmuseum (Hampel A. E. 1881 p. 165 Z. 1 :
exm):

10. Bruchstück einer Grabtafel:

exarcvs exn
'idalagens
(xx viii m x
amaterca^,

5 pien\ ti s.s \/mo

Z. 1 exarc(li)us ex n(umero)? Z. 2 Dal{matarum) vgl. C. I. L.
III ind. p. 1157.

11. Votivtafel:

i o wl^

i v l g e ifi n v a

Hampel Z. 3: a pf f a.

Auf dem Grundstücke der Kunewalder'schen Actienziegelei,
die als ehemalige römische Begräbnisstätte schon viele Alterthümer
dem Museum geliefert, wurden auch im Laufe der letzten drei Jahre
wieder recht ansehnliche Funde gemacht, die durch die gütige Ver-
mittelung des Herrn Fabriksleiters Karl Kudelka sämmtlich dem
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