Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 7.1883

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mehrerer römischer Funde gekommen ist, die von dorther stammen.
Von diesen sind besonders zu erwähnen:

65. Bruchstück einer Votivtafel. II. 0-10, Br. 0-07. Die Tafel
war ursprünglich wahrscheinlich viereckig, doch ist nur die linke
untere Ecke erhalten, auf der eine nackte knieende Gestalt in Relief
zu sehen ist und darunter (Hampel A. E. 1880 XIII p. 343):

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s vis

66. Unterer Theil einer ähnlichen Votivtafel. Zu sehen ist noch
der Unterkörper einer weiblichen Gestalt en face, rechts davon die
Filsse einer zweiten weiblichen Gestalt, und am Rande ein Altar,
auf den eine Hand sich hinstreckt. Ohne Inschrift.

67. Bruchstück einer Grabtafel, oben erhalten, rechts ein Reiter,
links eine Sphinx unter dem Tympanon. Der Schwanz der Sphinx
verlängert sich in einen phantastischen Palmettenkranz, der die
beiden Gestalten von oben umgibt (Hampel A. E. 1880 p. 343):

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Zwei Ziegel mit dem Stempel leg-viicl (Hampel A. E. 1880
p. 165).

Ziegel mit zweizeiligem Stempel (Hampel A. E. 1882 p. 78):

leg viiclavdie
scmvcatrfpp

Z. 2 s(ub) c(ura) Mucatr(a)e p(rae)p(ositi).
Einen ähnlichen Stempel gibt C. L L. III 6325, 2, vgl. Ephem.
epigr. Ii p. 335 n. 505.

Budapest JOSEPH DINER
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