Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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Es ist zu bemerken, dass hier schon im Jahre 162 Lucius
Verus den Beinamen Armeniacus führt, und nicht zum ersten Mal
im Jahre 163, wie bis jetzt meist angenommen wurde (vgl. Napp
de rebus imperatore M. Aurelio in Oriente gestis p. 86 ff.). Die In-
schrift ist unmittelbar nach der Einnahme Artaxata's gesetzt, was
auch aus dem Titel Imperator iterum, den Marc Aurel hier führt, folgt.
Auffallend ist auch, dass iterum imperator (in der zweiten Zeile)
vor Augustus und den übrigen Titeln steht.

*3. Meilenstein, gefunden auf einem türkischen Friedhofe in
der Umgegend von Hirschova. Jetzt im Museum zu Bukarest. Auf
der rechten Seite der Inschrift des M. Aur. Antoninus ist später
eine andere, mit kleineren Buchstaben eingegraben, wodurch die
Lesung unmöglich geworden ist. Länge 1'7, Durchm. 0'45.

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[Z. 8. 9 der Legat könnte T. Vi[trasius] ... Po[llio] sein, der
bereits unter Antoninus Pius Statthalter von Moesia inferior war
(C. I. L. III n. 762, vgl. n. 6125 und Ephem. epigr. IV p. 17 n. 23).
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