Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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Z. 2. 3: [L. Domitius Aureb'anus Pius] schon im Alterthume
ausgemeisselt. Beispiele von Erasion des Namens dieses Kaisers
bieten Wilm. n. 1043 und C. I. L. III n. 47. Ueber die Beinamen
Aurelians cf. Wilm. 1044. — Z. 9 die Form Gutticus statt Gothicus
auch Wilm. n. 1039. — Z. 13 der Name des Statthalters ebenfalls
schon im Alterthume ausgemeisselt.

4. Ära mit Giebel aus gewöhnlichem Handstein, gef. am Ja-
lomitza-Ufer, unweit der Donau; jetzt im Museum zu Bukarest.
H. 0-50, br. 0-15, d. 017. Die Inschrift zwischen Doppellinien.

GENIO ■ CEN T ■



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VOTO LIBYE

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1' O S V 1 T



Z. 4. 5: sig(nifer) n(umeri) Suroruw s(agittariorum).
Bukarest G. TOCILESCU

Mithraeen und andere Denkmäler aus Doofen

(Fortsetzung)

Dacische Mithraeen von anderen Fundorten1)

70. In Tcmesvär, im Besitz des Herrn Obergespans von
Ormös, aus Alt-Orsova, 0-20 h., 0"22—0'20 b., 0.03 d. Marmortafel,
den einfachen Värhelyer Mithraeen nächst verwandt, besonders
Nr. 4 und 6, nur ohne Altärchen.

70. In II er mann Stadt (Mitth. VII Taf. VII, 2), 1859 bei
Alvincz (Unterwinz) im Maros gefunden, doch wohl stromab von

') Aus Sarmizegetusa, vgl. Mitth. VII, S. 290 ff. und Taf. V — VIII. Von den
Illustrationen dieses Ahsehnitts sind die auf S. 41 und 49 von Herrn Schirnböclf,
die anderen vom Verfasser gezeichnet.
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