Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

Seite: 47
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1884/0053
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
47

10. Ebensolcher Stempel auf 0 03 d. Ziegel:
sie <vr ml Aurel(ius) Mar{inus)f

Vgl. C. I. L. TU n. 989, Ephem. II. n. 432.

11. Auf 0 05 d. Ziegel ebenso:

prco( pr(ovincia) co[s(ularis)] ?

C. I. L. III n. 1633. 15.

Ebenda fand sich auch ein Exemplar des von Torma S. 142
Nr. 22 aus der Lugoser Sammlung veröffentlichten Stempels.

Zwei Thonstempel siehe oben S. 43 und 44.
Aus Veczel:

13. In der reform. Kirche zu Maros - Nömethi, 1. vom Eintre-
tenden in der Ecke vor dem Presbyterium als Pflasterstein einge-
lassen, ein grosser in zwei Stücke gebrochener Grabstein, wohl
aus weissem Marmor, mit cc. 0 90 h., 0'59 b. Schriftfeld. Die Lesung
nach Abklatschen festgestellt; den zweiten hat Herr Graf Kuun,
dem ich die Kenntniss des Steines verdanke, anzufertigen die Güte
gehabt.

D M
A - ELIAH YGIAVIX1CT
ANNIS XVIII

HIN M-a:",iJimi__

L I BERTAS ET COHIVGI

CHAT*
Q_V AM"EWVSDVRVM
RV9VITAMILIAM
10 Q_V ALSIMM - D A C IA T5

VOLVITPOSSEDIT
MICIASECVM - HAt
PV7LLAMY.T VW A D QJv
INÄWldVALE

Z. 2 a am Anfang unsicher, aber kaum Anderes möglich;
danach scheinbar Punkt. — Z. 4 und 5 im Bruch, auch die angege-
benen Reste nicht sicher gemig, um für den Namen des Mannes
(Se]cuins?) Anhalt zu geben. — Z. 6 das » im o ligiert. — Z. 14
hat in der Lücke vielleicht ein Punkt gestanden.
loading ...