Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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9. Zwei Bruchstücke einer O07 d. Platte mit 0 055 h. schlan-
ken spätgriechischen Buchstaben.

i T I C A i i\ u

\C0 6 ,OCA/
ff Ar

Ephem. II 433 Z. 3 lesen wir zori, Hirschfeld sori, Gooss zopi.

II. Ziegelstempel

1. Drei einander ergänzende Exemplare:

i EG IIIXGElj
A E M I I » V Sj

Z. 1 das erste Zeichen wohl — Z. 2, 3 Aemi[li]us Neon (?);
vergl. C. I. L. III n. 1629, 3.

2. Leg. xm gem
Luc v-AQVILA

Vergl. C. I. L. III n. 1629. 22 a.

3. Zweimal leg ITTi ff. Diese Stempel beweisen, dass die legio
Flavia Felix, deren Hauptquartier in Moesia superior war, auch in
Sarmizegetusa stationierte. Ein fragmentiertes Exemplar hat bereits
Torma (a. a. 0. S. 141. 17) veröffentlicht, jedoch auf eine Cohorte
bezogen. Ziegelstempel derselben Truppe aus Dacien C. I. L. III
n. 1631 (corrigiert Ephem. II n. 1631 nach dem Facsimile bei Hirsch-
feld: Epigr. Nachlese, Sitzungsber. d. Wiener Akademie, B. 77,
S. 425), jetzt mit n. 205 und 207 in dem 1879 unter dem Protec-
torate der Szekler - Comitate gegründeten Museum zu Sepsi - Szt.-
György (Häromszeker Comitat), im Gebäude des reformierten Gym-
nasiums.

4. C-V-C c(ahori) V C(oma<jenorum)
pr-av pr{ovincia) Au(yusta)

5. PRO COS pro(vincia) co(n)s(ularis)
Vergl. oben S. 47, Nr. 11.

6. Kreisförmiger Stempel von cc. 0075 Durchmesser, in der
Mitte ein Stern. Erhalten etwa ein Drittel des Umfangs:

l}te cos-tERtI
Ipec o IvI1

Tert[ullo it. Sacerd]ote co(n)s(nlibus) Jun[ius .....] fac(it). Die

Consuln sind die des J. 158 n. Gh.
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