Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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spuren erkennbar. Der Stein befindet sich in situ in der Mitte der
Rückwand des Zimmers Q (vgl. oben S. 58).



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Z. 1 g • c = Genio castrorum oder vielleicht c(enturiae) in
kleinerer Schrift, vielleicht erst später zugefügt. — Z. 4, I Ulp(ius)
Repentinus; nach c scheint noch ein Buchstabe, vielleicht ein f
zu folgen. — Z. 4, II a. E. p{rior), centurio vermuthet Doma-
szewski zum Unterschied von einem gleichnamigen Centurionen in
der Legion (vgl. Mommsen Ephem. epigr. V p. 126 Anm. 1); doch
bleibt die Erklärung unsicher. Vielleicht sind hier überhaupt nur
Unterofficiere zu erkennen, wonach dann das c am Schluss von
4,1 nicht centurio, sondern etwa cornicularius (an curator fisci ist
wohl nicht zu denken, vgl. Ephem. epigr. IV p. 435) bedeuten könnte;
dass p in pollio aufzulösen sei, ist mir freilich nicht wahrscheinlich.
— Z. 5, I a. E. scheint c oder c, vielleicht s{ignifer) c(enturiae). —
Z. 6, II scheint Max(imius) M(a)rce[l]lus. — Z. 7, II nicht ganz
sicher, wohl QyfatNVS. — Z. 13. 14, I unsicherer Lesung. — Z. 18,11:
m oder n (vielleicht m). — Z. 19, II scheint unbeschrieben. Die
barbarischen Namen sind bemerkenswert!!; ob es sich um ein
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