Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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p. Chr. 220

Z. 5 a. E. scheint nicht sepyxr, sondern sepv.ch gestanden zu
haben. Die Oberfläche des Steins ist in Z. 7. 8. 9 uneben und
schadhaft, daher Z. 7 zwischen e und t und in Z. 9 zwischen o
und n ein unbeschriebener Raum gelassen; auch Z. 8 scheint am
Anfang nicht beschrieben gewesen zu sein. Der Name des Elagabal
ist eradirt, doch sind die in Z. 8 angegebenen Buchstabenreste noch
erkennbar. Rechts scheint, wie man aus der letzten Zeile schliessen
darf, wenig zu fehlen, daher ist wohl Comazon nur mit seinem Cog-
nomen bezeichnet gewesen. Die Ergänzung von Z. 3 vos in
[vi]vos ist unsicher, doch findet sich gerade diese Form auch noch
in späten Inschriften. Auch in den folgenden Zeilen lässt die Er-
gänzung zu Zweifeln Raum.

Scola coU[egii] enipta ex pecun(ia) [quam vi]vos dederat Q. Ulpiius)
F[ave]nt(inus) pater (nämlich collegii) ad rosalia, a[d ....?] itemque
ad sepulc[hrum] a solo hipendio [suo fac(iendnm?)] et collegio. . . .[imp.
Antonin]o [Ä\ug. III [et Com[a)zonte eo(n)s(idibus).

4. Ära von Kalkstein, h. 0-18, br. 012, d. 0"09; auf der r.
Seite ein gehenkelter Opferkrug. Oben beschädigt.

illllll

nonn
[cvs
e m e i

Z. 3 eme[r(if.us)]?

5. Ziegel:

coh vii br gord — coh vn br ■ s'iv' (vgl. C. I. L. III u. 3757. 6472
und besonders Ephem. epigr. II p. 400 n. 773)

terentiani ■ S i r i (oder STRi).

SCOLA COLLj

EMPTA EXPECV
VOS-DEBRAT-Q^VE - F
N" PA'ER ■ AD • ROSAjA - AI
I "E M Q_V E ' AD • SEPV.C
A ■ SOLO • INPENDIC
E T- COLLEGIO■

/ / / / / O / / G 1 ; I /
COMZO NT-CO'
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