Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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19. Auf dem rechten Thiirpfosten des Hofraumes im Hause des Lorenz Matid
in Ljubuski n. 424; gefunden wie C. I. L. D. 6366 in Kutac im Garten neben
dem Hause des Türken Alia Sadikovic.

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A. im B. D. VI p. 82.

20. Fragment, gefunden nicht weit von der grieeh.-Orient. Kirche von Lju-
buski im Jahre 1882 an der Hauptstrasse, jetzt eingemauert im Kirchhof vor der
genannten Kirche.

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B. D. VI p. 17.

Vergorac. 21. Kleine Ära, eingemauert in dem Thorbogen des Hauses des
Ante Martinac. Gef. vor etwa 40 Jahren in der Martinäev strug genannten
Gegend oberhalb des Marktfleckens Vergorac, wo man ins Thal Bunina hinabsteigt.
Dort dürfte auch C. t L. III n. 1918 gef. sein. H. 0 34, br. 0-23.

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A. im B. D. VI p. 84. — Z. 1: J(ovi) o(ptimo) [m'aximo)] s(acrum).

Imoski (Imota). 22. Unterer Theil einer der Diana geweihten Ära, gef. 1883
unter den Ruinen der Festung Badnjevica in Postranje bei Imoski, in einem Haufen
von Kieselsteinen (u loiilu), die durch die Gewässer eineä vom jähen Abhang
herabstürzenden Giessbaches aufgehäuft wurden; jetzt im Besitze des Jozo Zupic
Sinjanin in Postranje. Auf dem Steine ist in Basrelief die Güttin dargestellt in
der gewöhnlichen Kleidung der Jägerin; mit der L. hält sie den Bogen und bewegt
die K. nach rückwärts, um aus dem im Rücken hängenden Köcher einen Pfeil
herauszuziehen. Ihr zur L. ruht ein Hund auf den Hinterpfoten und richtet die
.Schnauze gegen die Göttin in die Höhe. Das Relief ist 0'36 h , 0*17 br.
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