Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

Seite: 175
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283. Stein, im Boden des Kulahügels gefunden und bildete die plattenartige
Unterlage für die letzteren drei. H. l-95 (drei Felder: das obere ohne Verzierung,
das mittlere Schriftfeld b. 0-G4), br. O'öo, Buchstabenh. 0-08. Schrift ganz ver-
wittert und schwer zu lesen.

D JA
AVR R V F V
AN XXV

M1IIS LEG sie
5 SIC AVR IV

R RAVIVS PI
H S E

Tomaschek Sitzgsber. B. 99 p. 472 n. E. — Z. 4 ist miles zu lesen , Z. 5
unsicher, wohl [X\I Cylaudiae).

284. Stein, gef. am Südabhang des Kulahügels, h. 3'25 (drei Felder: Ver-
zierungsfeld h. 0-57, Schriftfeld 1-88), br. 0 82 (Zeilenlänge 0-66). Buchstabenhöhe
in Z. 1-3: 0'10, in Z. 4: 009, in Z. 5 u. G: 0'08.

C • I VI.l • C- FIE R l
C-IVLI - AT ■ LIB
AN LX ET CLA
I O AN XVI
5 PRISCVS PA

TRI ET FRATRI

Tomaschek Sitzgsber. 99 p. 472 n. VIII. — *Z. 1 wohl C • lVLlO CELERI zu lesen'.

285. Platte, gef. am Südostabhange des Kulahügels, h. 195 (drei Felder:
oberes verziertes Feld 0-38, Schriftfeld 101), br. O'GG (Länge der Schriftzeile 0'5G),
Buchstabenh. in Z. 1—5: 0'07, Z. G-10: 0-06.

D M

DI A N A D R I

A N I« I C A I V S

IVLIVS CER
5 TVS AMITE

D I C N I S S I sie

ME ET A I V Sic

TRICI POj
S V I T j
10 H S E

Tomaschek Sitzgsber. Bd. 99 p. 471 n. VII. — 'Die Buchstaben unter dem
Bruche sind roh und ungeschickt gemeisselt und vielleicht eine spätere Zulliat,
ebenso die am unteren Kande angebrachten Embleme Zange und Hammer.' — Z. 7
verhauen oder verlesen statt NV?
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