Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

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logos Bd. 2, 204 n. 29. Auffällig, sogar in der barbarischen Ortho-
graphie dieser Inschrift, ist die Schreibung ßamXeuYnv st. ßamXeüeiv,
wofür das moderne Vulgärgriechisch Analogien bietet.

27. Auf einem Marmorstreifen, welcher um einen der beiden
achteckigen Thürme lief, welche das Thor Orta Kaie Kapussi flan-
kiren, in einer einzigen Zeile. Der Thurm ist zum Theil abgebrochen
und ein Theil der Inschrift nach dem Konak gebracht, wo er, als
beste Illustration zum neuesten Antiquitätengesetz, zerschlagen wurde;
andere Theile liegen oben auf den Wallmauern (a, b, c).

O) ]KAIKAT[rAAHCMeNON*6Pa)NYMa)KAHCITeKAI0eUUPHAeA6IC6nYPreTIt]

b) joMHCINONTUUCnPOCAABeiNKATAilANHNnePQej

c) 'AKTOYTOYnPINeVKAeOYOIATPIKIOYAf

Am Thurme selbst ist noch der Schluss erhalten auf zwei
Seiten (d und e); leider copirte ich bei sehr ungünstigem Sonnen-
stande und mit dem Fernrohre, so dass ich von der einen Seite
(d), die stark mit Lichenen bedeckt war, nur wenig lesen konnte.

d) £HCCV>a1c.......aia..........6VONICTAKAINEO ! PrGlTHNnOAHK I

eiCAOH . .CKAVX

ti) HjMATU)NO[KHTOPUJN6IC€VnP6neiANKAIK|A£OCTHCnOP<t>
YPAC

Von dem jetzt verlorenen Anfange theile ich die Copie des
Herrn Stamulis mit:

+ kaaahctononta etc., woran sich es) anschliesst;
d) copirte derselbe so:

GACH€NOCUJC6VKAGHCUUNCnA0APOKANAIAATOCAAlWnOYCANICTA etc.

a) f KdMncTTOv övtcc] k<xi KcnrrfXanö'iuevov
9epuuvuuiu KAnffi Te Kai 8eaipr|a
ebei cre, ixvpf€, xr\...........

h) . . .oun,aiv ö'vTuuff TrpoffXaßeiv KOtTatiav

c) tivrrep 0e[o9uXjaKTou tou rrpiv eÜKXdoug
naTpiKiou, b

Den Zusammenhang mit den folgenden Fragmenten vermag
ch nicht herzustellen:
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