Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 8.1884

Seite: 246
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1884/0256
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
246

ad i'lhJoB oiG .yinilufclJi^cit .tnUi f.:»i> noxIoeJßlildA nanaguuloj;

ca t i L'iiAiviaisdO edoilfien I

tryphena >JL agharwjdoa öliadT nurs

vix • ann • l-
6 marcvs'ca
tilivs • ma
ximvs • fil

rmm ikv * m ' ET " 1VL1VS o da ha x'a'i a

atticvs ml
15 b • jw • pos • • •

Wien A. v. DÖMASZEWSKI

K t ls\IHl« t " " ~ AOp VXTOI (J I JtT

i a ■ O V A • a i V - y ü H U i I 2 O 3 'I

Bericht über eine Keise in Kärnten



Während der letzten Sommermonate erhielt ich von der Diree-
tion des archäologisch-epigraphischen Seminares den Auftrag, in
der Klosterbibliothek des Benedictiner-Stiftes St. Paul im Lavant-
thal in Kärnten eine Anzahl aus dem ehemaligen Stifte St. Blasien
im Schwarzwalde dahin gelangter Handschriften*), welche von Hrn.
Bibliothekar Holder in Karlsruhe als epigraphisch vielleicht in Be-
tracht kommend bezeichnet worden waren, einer Durchsicht zu
unterziehen. Eine genaue Durchprüfung derselben, die ich durch
die Freundlichkeit des hochwürdigen Bibliothekars P. Anselm Is.
Ach atz unterstützt, durch drei Tage anstellte, ergab indes nur
einige Briefe, die sich auf die Inschriften Brambach J. Eh. n. 1654.
1655 und besonders 1683 beziehen, jedoch durchaus nichts Neues
bezüglich des Fundortes lehren.

Meinen Aufenthalt im Lande benutzte ich, soweit es bei
der Kürze desselben möglich war, die Inschriften Kärntens und
insbesondere des Lavantthales einer Nachvergleichung zu unter-
ziehen und nach etwaigen neuen Inschriften Umschau zu halten,
wobei ich, was das Lavantthal anbelangt, durch die Localkenntnis

*) Es sind die folgenden Nummern des Handsehriftencatalogs der Kloster-
bibliothek von St. Paul: Cod. chart. 26 (nicht vorhanden, schon im Katalog als
fehlend bezeichnet), 34. 50. 127. 120. 142. 154—157. 174.
loading ...