Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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selbst von den weniger auf locale Vereinigung angewiesenen Münzen
und den massenhaft in Salona sieh findenden geschnittenen Steinen
abgesehen, die Mittel in keiner Weise ausreichen.

Bei der Fürsorge, welche von Seiten der Regierung und der
Central - Commission seit einer Reihe von Jahren Dalmatien und
insbesondere Spalato zu Theil geworden ist, darf man wohl auf
eine baldige und befriedigende Erledigung dieser dringenden Desi-
derien hoffen. Dieselben an dieser Stelle hervorzuheben, erschien
mir nicht allein als eine wissenschaftliche Pflicht, sondern auch als
ein Gebot der Dankbarkeit für die an antike Zeiten erinnernde
Gastfreundschaft, die ich und mein Reisegenosse überall in Dalmatien
gefunden haben, insbesondere aber für die liebenswürdige und
energische Förderung, die uns wie von den Behörden des Landes,
so von den einheimischen Gelehrten zu Theil geworden ist, vor
Allem von den um die Wiederbelebung der Altcrthumsstudien in
ihrem Hcimatlande wohlverdienten Männern: Michele Glavinic in
Zara, Giuseppe Alacevic und Francesco Bulic in Spalato,
Giuseppe Gele ich in Ragusa.

1. Steinbasis, h. 0 80, br. 0*56; Popovic (in der Nähe von Karin,
in der Kirche St.-Michael eingemauert; ohne Zweifel in der Nähe
des Aufbewahrungsortes gefunden (ungenau publicirt im Bull. Balm.
II p. 146, vgl. V p. 65, daraus Frankfurter Mittheilungen VIII S. 159
n. 235).

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