Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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Z. 7 a. E. is nicht sicher. Interessant ist die sonst meines
Wissens nicht bezeugte Formel in der letzten Zeile; die Lesung
ist ganz sicher. Die Meilensäule gehört zu der Strasse, die von
Jader über Nedinum und Asseria nach Burnum ging.

D{omini) n(ostri) Fl(avii) Costan[t]ini maximi victoris Semper
Augusti.....d(evotus) n(umini) m(aiestatique) Fla{yiorum).

3. Trau, seit langer Zeit im Kloster der Benedictiner, hoch
in die Mauer eingelassen (— Bull. Dalm. 1885 p. 27).

Eni IEPOMNAMO N O 2 £TTl lepOUVdjUOVOg

e y a p e o 2 Eudpeog

toy teimaeiünoz T0U TeijUOtCTlUJVOg

AorizTANAA<t>NAi o y Aoticftccv Aaqpvcüou

5 OATIÜNOZ 2 AAAA 'OaTIÜJVOS XdMa

ÖAP2YNONT02AY2IA. OaptfUVOVTOS Auoia

rPAMMATEo2API2To<I>ANEo2 YP0tMuaTe'o5 'AptCTTOCpaVeOff

Die Inschrift stammt allem Anschein nach aus Lissa, vgl.
C. I. Gr. n. 1834, wo sowohl der barbarische Name ZdWa wieder-
kehrt, als auch Logisten erwähnt werden, die freilich von diesen
XoYicfTCu Aaqpvcüou (wohl ein dem Apollo oder der Artemis, vgl.
C Ii Gr. 1837, heiliger Ort) zu unterscheiden sein werden. Ueber
die lepouvduoveg vgl. Müller Dorier II S. 163 fg. und Index zu
C. I. Gr. p. 37 s. v.

4. Meilensäule, Höhe 076, Durchm. 0'21; Trau im Hause des
Conte Fanfogna; Fundort unsicher (— Bull. Dalm. 1885 S. 43).

IMP PER
P ET VO
A V G

XI I

5. Ära mit schlechter Schrift; Salona im Hause von Dojmi
Katic, angeblich seit langer Zeit (= C. I. L. III n. 3157 nach einer
schlechten Copie aus Lanza's Papieren.)
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