Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

Seite: 28
Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/archepigrmoeu1885/0038
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
facsimile
28

KATCKEYACANZiire KaTeCTKeÜ 010*00/ HÜJVT6

5 eaytoic kai tynaihi 5 eauiois Kai yuvcüHi

iaiaic-epmion-i-kai ibldlS 'EpjUlÖVrj kcu

EniKAPniA 'ETTiKapTria

Von den zahlreichen Nachträgen zu den bereits im C. I. L.
oder in der Ephemeris epigraphica publicirten Inschriften mögen hier
nur einige wenige eine Stelle finden:

Perasto. Die Inschriften C. fc L. III 1721. 1727—1732, die
Mommsen aus Copien von Zmajevich (vgl. add. p. 1026 ff.) und
dem Manuscript des Niseteo kannte, befinden sich noch in Perasto
in dem jetzt ganz verfallenen Hause des Bischofs Zmajevich, innen
und aussen eingemauert. Ich bemerke hier nur, dass n. 1727 (Urne),
wie bereits Mommsen add. p. 1028 gesehen hat, eine ungeschickte
Fälschung ist (vgl. die ähnliche Fälschung bei Gelcich memorie di
Cattaro p. 27 aus Ballovich fasti di Perasto — Frankfurter a. 0.
S. 105 n. 5); dieselbe lautet so:

C MARCEL A - CAF

C F CENTIMALVSO

i_________

Z. #1 a. E. scheint f aus r gemacht.

Von demselben Fälscher rührt n. 1731 (vgl add. p. 1028)
her; ebenfalls eine Steinurne:

S EX T V S
BVBVLCV S
A N L V I

Z. 3 ist v nur ganz leicht eingeritzt.

Viddo (Narona). Die republikanische Inschrift n. 1820 (= C.
I. L. I n. 1471) befindet sich noch in Viddo im Hause des Gregor
Eres-, die Lesung ist correct, nur ist die Disposition der Buchstaben
etwas verschieden und in der letzten Zeile nach tvr der Stein etwas
beschädigt, doch scheint ein zweites r nicht zu Grunde gegangen
zu sein.

n. 1846 ist Z. 6 ff. zu lesen:

MACVLAM NON ABVI QV
VS BENEFICIO ME EXPORTAV1
LONA ET AB OMNIBVS MEIS DV
Xta.TfM FACFRF^-

e i
S a
N C
loading ...