Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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n. 31986 Z. 2:

monTem diTionvm

Slnj. Die in Ephem. epigr. IV n. 347 als unleserlich bezeich
neten Verse sind im Bull. Dalm. 1880 p. 163 (daraus Frankfurter
a. O. n. 189) aus dem sehr verwitterten Stein entziffert worden ;
doch ist Z. 3 für das sinnlose qvamvis ave • viator zu lesen: qvamvis

lasse viator Und Z. 8 canonis für ganonis.

n. 2830: In der wichtigen, von Mommsen zuerst entzifferten
Inschrift des Julius Severus in Kistagne steht Z. 1 sicher: se/mv m/nicio
nicht vnicio, wie bereits Mommsen (auctar. addit. p. 1059) nach
einem Abklatsch bemerkt hat. — Z. 5 a. E. ist nach geminae noch
Raum für zwei Buchstaben (p ■ f oder mv?), doch lässt sich nicht
sicher sagen, ob der Raum beschrieben war. — Z. 7 a. E. nicht
pZeB, sondern pb; Z. 16: . . . .//ctore.....caes.

n. 6418 habe ich nach einem vorzüglichen, von Herrn Dr.
Monti in Knin (der mit dem von Mommsen als Anonymus Kninensis
bezeichneten übrigens identisch ist) verglichen; die Lesung ist bis
auf einige Kleinigkeiten (über die Zeile ragende Buchstaben) durch-
aus richtig; insbesondere ist unzweifelhaft Z. 7. 8: secvs-titvm-
(nicht titivm, wie die besseren Handschriften des Plinius haben)
flv|men zu lesen.

n. 3117, früher im Garten Galzigna, jetzt in einem Fenster
des Hauses Bolkovic in Arbe eingemauert; erhalten ist nur:

Demnach ist die Zeilenabtheilung Farlatis falsch.

n. 3121 befindet sich noch in Arbe an dem angegebenen Orte
(bei der Kirche St. Giustina); Z. 2. 3 ist so zu lesen:

Die eradirten Buchstaben sind bis auf and sicher erkennbar.

iMVRVM

d e d i t •

m

- avrelio

ro • alexandro

Wien

0. HIRSCHFELD
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