Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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Nach Domaszewski's Abschrift, die die Lesung von Ljub. Viestn. V p. 19
u. VJL p. 17 bestätigt. Während Syneros hier nur das Epitheton dom(i)nus führt,
wird er in n. 322 beatus martyr genannt. Zu beachten ist die ängstlich genaue
Bezeichnung der Grabstelle; interantem ad dexteram wohl nur zu verstehen „rechts
vom Eintritt neben Syn.M, der des Latein wenig kundige Concipist setzte den
Accus, wegen des vorausgehenden; die barbarische Form interare bis nun
ohne Beleg.

324—326. Gef. von Abt Miler und dem Agramer Museum geschenkt:
324. 325. 326.

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Ljub. Viestn. V p. 70. n. 324 wurde im Sommer 1884 von Prof. Hirschfeld
revidirt, Am in den Winkeln des Kreuzes, das ganze von einem Kreise umschlossen.
Von 326 befindet sich ein Abklatsch von Bojnicic im Seminar.

327. Ebenda. Nur oben und links vollständig, in zwei Theile gebrochen;
von Abt Miler dem Agramer Museum geschenkt.

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LLAE VIR-Q.
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QJVTXITAN C.ET A
5 TINA SORORQ

H A N C MEMOI iam fecerunV!

Nach Domaszewski's Abschrift, ungenau publ. von Ljub. Viestn. VII p. 16 n. 37.
Z. 1 und 4 fin. zu ergänzen J.w|7].

Ausserdem eine Anzahl kleinerer Fragmente zum Theil mit Facs. Ljub. Viestn.
VII p. 14 ff. u. Tafel IV, die bereits von Brunsmid in den Mittheil. IV p. 117 ff.
publicirt worden sind; die geringfügigen Varianten anzugeben unterlasse ich.

Surduk (Kittium) bei Putinci.

328. Zwei Halbwiü'fel, auf der oberen Seite eine Vertiefung zur Aufnahme
einer Statue, auf der Vorderseite dieselbe Inschrift verschieden vertheilt:

I • O ■ M. ■ D - ET ■ DEO ■ PATiRN
COMGEN - M-A^R-APOL
Ii N R IS • DEC • M • MVR
SELENSIWl-V-S-L-M

pu

Ljub. Viestn. V p. 69o ~ Z. 3 in. überl. N
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