Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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338. Ebda. gef. Fragment eines Grabsteines, ober der Inschrift zwei Rüsten,
einen Mann und eine Frau darstellend.

d • m - s
VRSIO • "ERTIL 0 N • L
AVITA A . . . VIII- F

Müllner, Central-Comm. 5. 1879, S. CXXXVII.

Wernegg an der Save. Revidirte Inschrift zu C. I. L. III n. 3897.

Marmor, h. 055, br. 0 37, d. 0*165, ringsum beschädigt. Bisher nur nach
einem Abklatsch bekannt und unrichtig gegeben, nach Müllner lautet sie :

Ig e n i o

RT.I ANINi
mOTO • SVS,cepto
? € V CARPVS • V
5 PIVLEIANV

Müllner Mitth. d. Central-Comm. 5 (1879) p. CXXXVII.

St. Johann im Tomisel. Zu C. I. L. III n. 3816. Die dort im Kirchenpflaster
befindliche Inschrift lautet richtig wie folgt:

T ERTIVS EEEOlVS
BOkERNI-F-VI- F■ S" "E
COI ■ PVSIIE • SE- A • xx

xx

Müllner Mitth. d. Central-Comm. 5 p. CXXXVII.
Schioss Mokrfc.

339. Im Gemäuer der Schutzmauer der Burg bei Adaptirungsarbeiten ent-
deckt; vom Hrn. Grafen Gustav Auersperg eingefriedet. Oben links abgebrochen;
h. 0*60, br. 0*17 (ursprünglich wahrscheinlich 1 M. u. 1*55).

ad census accipiendos leg. aug. pr. pr.

prou. geRIW.-infer ■ leg • avg- pr pr
prouinC- hisp ■ xv- vir • s• f • latobic
2?m&fo'ce-patronno-d-d sie

Die Ergänzungen nach Pichler (Central-Comm. 5 [1879] S. CXXXVII), der
jedoch Z. 1 nur leg. Aug. und Z. 2 pr. pr. ergänzt, statt dessen dürfte wohl wie
oben nach Analogie von Z. 2 und 3 zu ergänzen sein. Ueber das Municipium
Latobicorum vgl. Mommsen C. I. L. III p. 496.

340. Mitten entzwei gesägt, wobei in jeder Zeile je zwei Buchstaben ver-
loren gingen; die Sculptur bis auf das Niveau der Inschrift abgemeisselt. H. 1*20,
br. 0-665 (0*78), d. 0-30. Aus einem Gestein, das nur 1 Km. vom Schlosse bricht.
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