Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

Seite: 144
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Ad Ephem. epigr. II n. 826 ; die Buchstaben fast ganz abgenutzt und lang;
h. 0-32, br. 0'51, d. 0-28.

antonin iphfelicis
avg/ivlia avg maris
avg / / // a/tr/rvm•

\ / / i i 11 vs vervs 7 leg
N'ONINIANä.

Nach Domaszewski's Abschrift, ganz falsch publ. von Ljub. Viestn. II p. 9
n. 8. Zu ergänzen etwa: pro salute imp. M. Aurelii] Antonini Pii Felicis Aug(usti)
[et] Juliae Aug(ustae) matris Augiusti) [n{ostri) et c]a[s]tr[o]rum.. [Aurel\ius Verus (centurio)
leg(ionis) .......[A]ntoninianae

341. Viereckige Säule, h. 0-82, br. 0*52, d. 0-34, befindet sich in der griech.-
orientalisehen Kirche des S. Salvator in Gredjani in der Nähe von Topusko. Die
Buchstaben abgenützt und mit Mörtel bedeckt.

martiavg

//na/////

e s i p i / / / / /

sva///////
5 IIIIIIIII

candi /// vslm

Ljub. Viestn. II p. 8 n. 4.

342. Ära mit schlechter Schrift des ausgehenden 3. Jahrhunderts; h. 0*85,
br. 041, t. 0-33, auf der linken Seitenfläche urceus, auf der rechten Schale (patera);
wann und wo ausgegraben, unbestimmt, wahrscheinlich in Topusko. Eine Zeit lang
lag sie in der Kirchs S. Salvator am Berge in Gredjani, jetzt im Museum in Agram.

i • o - m

senam • sac
a v r • v i nd i

c I a n v s

5 C O • S v I s

v - s • l • m

Nach einer Abschrift Prof. Hirschfeld's, die derselbe mir freundlichst zur
Verfügung gestellt hat und einem Abklatsch von Bojnicid, vgl. Ljub. Viestn. II
p. 6 n. 1. Am Schlüsse noch einige Buchstaben, die wohl mit Hirschfeld für
moderne Kritzelei zu halten sind.

343. Der obere Theil einer Säule im Hofe des Badearztes in Topusko.

i o m s

Ljub. Viestn. II (1880) p. 7 n. 3.

(Schluss folgt)

Wien

S. FRANKFURTER
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