Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

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L. Aemilius Carus als Statthalter von Dacien auch in den
Inschriften C. I. L. III, 1153. 1415. Ich bemerke gelegentlich, dass
der in der fragmentirten Inschrift C. I. L. III, 1461 und Mitth. III
S. 191 genannte Statthalter, auf letzterem von mir gesehenen Steine
Tib. Julius Flaccinus heisst, nicht Junins, wie Gooss den Namen
nach einer fehlerhaften Copie gibt.

Hermannstadt. Zu den im Bruckenthalischen Museum auf-
bewahrten Inschriften gebe ich hier einige Nachträge:

6. == Arch.-epigr. Mitth. I S. 120.

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7. =* C. I. L. III, 1619.

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Mar[ti Gra]d[ivo?] coh(ors) II Fl(avia) Co[m{magenorum)], cui
praeest C. Vettius Sabinianus praef(ectus).

Da die Herkunft des Steines nicht feststeht, so darf man viel-
leicht vermuthen, dass er aus Veczel nach Freck gebracht wurde.
Denn in Veczel war die cohors II Flavia Commagenorum stationirt,
und dort haben sich eine Reihe ähnlicher Dedicationen gefunden
C. I. L. III p. 220 und Mitth. III p. 108. C. Vettius Sabinianus
ist vielleicht identisch mit dem gleichnamigen Statthalter von Pan-
nonia superior C. L L. III 4426 u. Eph. epigr. II 897.

8. Aus Varhely. Ära aus weissem Marmor. = Korrespondenz-
blatt d. Ver. f. siebenb. Landesk. 1882 (Jahrg. 5) p. 116.

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