Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

Seite: 261
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375. Grösse der Schriftfläche: 0"26 h., 0*28 br. Klare tief eingemeisselte
Buchstaben, etwas ungleich, gut erhalten.

DM-SATVRIO/li?

KORTIONIS V\iu ?

Y E C I T S I B I • Eji

VIBENECONI/

5 ETKORTIONji fil ?

Dass der Stein rechts gebrochen, wird zwar nicht direkt angegeben, geht
aber aus der Inschrift und den Ergänzungen Kenner's hervor.

376. Grösse der Schriftfläche: 0*30 h., jetzt 0*36 br. Stark verwetzt, schlechte
Buchstaben.

DM VA k E N^i

NASAM
MARCE //VS
FECITCO//

5 vi////

Z. 2 vermuthet Kenner: Sam[mi f(ilia)], — Z. 3: Marce[llin]us. — Z. 4—5:
co[niugi d]u[lcissimae].

377. H. 0-30, 1. 0'40. Schöne regelmässige Buchstaben, schmal und seicht
eingemeisselt.

VICTOR[
VLPL-... IWS\
FECIT SIBI ET
S ECVN DINE
5 CoN IV Gl ij

Kenner vermuthet: Victor[inus] Ulp(ii?) Hubertus) .. vi(v)us fecit sibi et Secun-
din(a)e coniugi p(?). . . . ; Z. 2 kaum richtig, zum Schluss nach dem Raum wahr-
scheinlicher b(ene) m(erenti).

Fr. Kenner nach Bericht und Papierabdruck des Pfarrers Gröszer in Mitth.
d. Centralcomm. X (1884) p. CIV f.

Hrastnigg. 378. Ziemlich wohl erhaltener Altarstein, gef. (vor 18. Juni 1881)
auf der Besitzung des Herrn F. C. Burger vom Director der Glasfabrik, mit der
Inschrift:

AD SA
LVTEAVG
CCA

Mitth. d. Centralcomm. VIII (1882) p. CXIII.

Zeile 3 dieser Ära der Adsal(l)uta Augiustä) enthielt vielleicht die drei Namen
des Dedicanten.

Stein in Oberkrain. 379. Im Stallgebäude des Herrn Hostnik in Stein ist ein
Monument so eingemauert, dass die Schriftfläche und die rechte sculpturbedeckte
Seite sichtbar ist; 1*0 h., 0"85 br., 0*55 d.; rechts von der Inschrift ein stilisirter
Acanthus-Busch, der eine Vase mit einer Rebe trägt, jederseits ein Delphin.

C ■ D INDIO
BLANDO E T
OCTAVIAE- P- F
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