Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

Seite: 265
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Nach Abschrift und Abklatsch des Herrn cand. phil. E. Novotny. Der Stein
ist sehr rissig, daher von Z. 3 an schwer zu lesen und auch aus dem Abklatsch
nicht viel zu gewinnen.

Z. 5—6: h(eres) ex tes[t\{amento) fac(iendum) c(uravit).

389. Rohr am r. Ufer der Krems. Zunächst dem Portal der Kirche in Oberrohr
ist an der Aussenseite des Gebäudes nahe beim Erdboden ein ßömerstein ein-
gemauert, an dem man jedoch nur die Buchstaben d m und einige Zeichen wie
xiii erkennen kann.

Wimmer in Mitth. d. Centralcomm. VI (1880) p. XLIII.

Tlllbing. ad C. I. L. 5651. Der Stein ist im Hause Nr. 87 an der Mauer-
ecke bei dem Garten eingefügt. H. 1 M., br. 072. Z. 3 fin. & — Z. 4 st. xxx
das Zeichen 3& — Z. 8 fm. blos e

Karlstetten, ad C. I. L. 5658, h. 1-08, br. oben 0'45, unten 0'57, d. 0 43.
Die am Anfang der Zeilen ergänzten Buchstaben zum Theil erhalten, so Z. 1: v
— Z. 4: " — Z. 9: u Ebenda b — Z. 3—10 am Ende ein Punkt.

Grafendorf. ad CLL. 5661, an der äusseren Kirchenmauer, h. 0*47, br. 0-28,
und lautet so :

///////

/ / u d I i kj
I I part- an
/ /v-et-t-ael-

/ / a el • vrsae
5 /'£• verino ■ viv
/ex-b-p-a-fL-v-t

/ v*i • aqvilin ■ f

/oft ■

Z. 6: 'ex b{eneficiario) p(raefecti) a(lae) Fl(aviae) I. v{eteranof Dungl.

St. Leonhard am Forst, ad C. I. L. 5663. Der Stein stark verwittert, so
dass eine vollständige Entzifferung, bes. der unteren Hälfte, unmöglich. Die Lesung
im Corpus unrichtig, was schon daraus hervorgeht, dass der Stein nur 17 Zeilen
aufweist, während im C. I. L. 18 sind. Der Stein ist 1*7 h., 0*90 br. und hat
uoch erkennbar von Z. 10 an folgende Inschrift:

10 et • avvae ■ maxsimi
f - con • an ■ lxx
m • s ■ s E. . . v
ßL l ■ getie.....ta .
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