Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 9.1885

Seite: 266
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mi'l-ii- sev-jv-xxv

Z. 12—13 vielleicht mit Zugrundelegung- der Lesung des Corpus zu lesen:
[quaest(ori) mun(icipii)] Ael(ii) [C]eti(i). — Z. 17: mi(liti) l(egionis) II. Sev(erianae).

C. I. L. 5664 neben dem vorigen in der äusseren Kirchenmauer befestigt,
ist so stark verwittert, dass nur mehr einzelne Buchstaben zu erkennen sind.

390. 'Diente als Pflasterstein vor dem Thore des Hauses Nr. 38; soll neben
den beiden schon bekannten an der äusseren Kirchenmauer seine Stelle finden,
H. 0*67, br. 0*84, stark verwittert, so dass nur einige Reste zu erkennen sind.

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II'IIIIII
Ulli Uli IUI i-m«Wm .

391. 'Ein Bruchstück eines röm. Inschriftsteins findet sich nebst mehreren
anderen Fundstücken bei dem Hausbesitzer Franz Ertl auf der Hub in der Nähe
von St. Leonhard. Dieselben sollen in der Nähe des Hauses zugleich mit Urnen
und röm. Münzen gelegentlich eines Baues ausgegraben worden sein.' Der Stein,
h. 0-62, br. 0-55, d. 0*30, ist mit einer auf der einen Seite noch vorhandenen, 0"21 br.
Bordüre aus Hohlkehlen verziert.

/ O M
/ / CVN 'DI-
/ / SANCivS T
/ / SIV S NG

5 / / / /fec-

Nach Dungl: [J(ovi)] O(ptimo) M(aximo) [et] ctm(ctis) diiis) [deabusque?]
Sancius T(itus) .. . .sius Augustalis .... fecit; wenn die Lesung richtig ist, dürfte
von Z. 3 vielleicht zu ergänzen sein: [Ti.]? Sancius T. .sius Aug(ustalis) [s(ua) pec(u-
nia) oder ähnlich] fec(it).

C. I. L. 5669 in GossaiT) noch vorhanden (eiugemauert in der Capelle des heil.
Pancratius auf der Epistelseite des Altars), aber zum Theile mit diesem in die neu
aufgeführte Mauer eingelassen, so dass nur die erste Hälfte der Inschrift sichtbar.

Dungl, Mitth. d. Centralcomm. VI (1880) p. XCIV ff.: „Bericht über röm,
Alterthümer im V. O. W. W."

Instrumentum

392. Cilli. Bei Bloslegung einer Grabstätte in der Nähe des Dorfes Gomilsko,
ca. 7 Km. ober Franz, gelegentlich des Baues der Strasse von Franz über Sachsen-
feld nach Cilli fand man in einem gewölbten Räume, behufs Verschlusses nament-
lich im Scheitel verwendet, Trümmer von röm. Dachziegeln von 0-03 Stärke mit
dem mehr weniger deutlichen Stempel:

regano

Riedl, Mitth. d. Centralcomm. X p. CLVI f.
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