Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 10.1886

Seite: 27
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13. Bruchstück aus Sandstein. Gef. im Forum in der Nähe
der nordöstl. Ecke.

(cjERM ^~SAl)
MO ■ S E v/

Imp. Caes. divi M. Antonini Pii] Germ. Sar\_m. filio L. Septim]io
Sev[ero Pio Pertinaci Aug.] Arab. [Adiab. Parthic. max. etc.

14. Grabstele aus Sandstein mit Giebel; die sehr verwitterte
Inschrift im umrahmten Felde. H. 1*38, d. 0*68. Gef. auf dem
Begräbnissplatz, als Seitenplatte eines Sarkophages verwendet.

je l / v d

jO PC
A V V et
G X V K

5 je L a y p
s/a/t off

.. Cl[a]ud[i]o Po[l. F]av(entia) vet. [le]g. XV Apollinaris) . . .
Die Lesung der letzten Zeile ist unsicher, da schlechte Beleuchtung
die Entzifferung der zerstörten Reste sehr erschwerte.

15. Grabstele aus Sandstein. Oben gebrochen, die Inschrift
im umrahmten Felde, darunter zwei Delphine, mit den Schwänzen
um einen Dreizack geschlungen. Gef. auf dem Begräbnissplatz,
als Deckplatte eines Sarkophages verwendet.

C-IVL VALENTI-VET'LEGI ADN
LVII - ET - IVLIAE IVLIAE C O N I
EIVS-AN XXXVI- ET- IVL'VALEN
TINAE-FILIAEEORVMANÄ
5 ET IVL ■ CASSIANO - AhC 1 I V L
PRAETORINVS PAj renti
BVSETSORORI-Cj arissimis
FECIT V

Z. 5: a[n. v?] /

16. Grabstele mit steilem Giebel. Patera im Tympanon, in
den Zwickeln ebenfalls Paterae, in den Ecken Festons. Inschrift im
umrahmten Felde. H. 1-86, br. 0*80, d. 025. Gef. auf dem Be-
gräbnissplatz. Als Seitenplatte jenes Sarkophages verwendet, dessen
Deckplatte Nr. 15 bildete.
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