Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 10.1886

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4. Südlich von der St, Sophienkirche zwischen türkischen
Gräbern gefunden, jetzt in der Bibliothek (Abschrift des Herrn
Brozka)10):

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5. Im neuen Hause des Herrn Luka Moravenov, nicht weit
von der Nordseite der Sophienkirche, beim Bau gefunden und in
einige Stücke zerfallen (Copie des Herrn Brozka). Vgl. zwei Grab-
steine von NeiKOieTc; aus Nicopolis ad Haemum in meinem früheren
Berichte (a. a, 0. S. 459):

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5ApiaT0Kpd[t]r]c; 'ApicrroKpdTouc; NeiKaeuc;, lx]aa<; ein. £e.

9) [Die Abschrift, die neuerdings v. Domaszewski genommen hat, stimmt
überein, nur dass er Z. 3 nur VIXi und Z. 4 XX ctv/s gesehen hat. Bemerkt wird
dazu, dass die rechte Seite des Schriftfeldes ganz verrieben ist, in der letzten Zeile
nach den Buchstaben der Rest eines unbestimmbaren Gegenstandes im Relief folgte,
aber sich nicht sagen lässt, ob derselbe noch einen grösseren Theil des Schriftfeldes
einnahm. — Zu verstehen ist in Z. 1—3 etwa: F[l[avius)]? Felix si[g(nifer)] n(umeri)
Divit(ensium). E. B.]

10) [Hier nach der etwas vollständigeren Copie v. Dornaszewski's. — d. m.
Helvi[di]o Pris[c]o e(guiti) ü^omano), \_L~\aur(enti) Lav(inati), [Hvir(o)] it[e]?-(um) . . .
Unsicher bleibt, in welchem Verhältniss dieser Helvidius Priscus zu dem bekannten
Ilelvidius Priscus der Zeit des Nero und Vespasian gestanden hat, dessen Vater
nach Tacitus hist. 4, 5 Primipilar gewesen war. E. B.]
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