Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 10.1886

Seite: 111
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d. m. [B]ononius Vitalis an(norum) XLII M. Q(uinctiu*) Janua-
rius vet(eranus) leg{ionis) I. ad(iutricis) p(iae) f(idelis) P. Ael(ius)
Oni[c]inus et Aelia Inqenua marito suo pien[t\nsimo posuer(unt).

Die Stele ist an der Oberfläche sehr stark verwittert, doch
kann die Lesung bis auf wenige Buchstaben als gesichert betrachtet
werden. Sehr schwer ist anzugeben, welcher Buchstabe Zeile 6
nach Oni gestanden hat/ doch dürfte wohl c zu erkennen sein.

8. Stele aus Sandstein, in zwei Felder getheilt, oben und
unten gebrochen, h. 1*62, br. 0 9, d. 0*2. Im oberen Felde ist eine
Rosette von einem Kranze umschlossen; das untere Feld trägt die
Inschrift, an der noch Spuren von rother Bemalung zu sehen sind.

D M.
CORNELIAE
VALENTINAE
AN XIX ■ SAM
5 MARCELLI KA
FIL r

d. m. Corneliae Valentinas aniiiorum) XIX Sam(ia?) Marcellina
fil(ia) p(osuit).

9. Votivara aus Kalkstein, h. 0 25, br. 015. Spuren von
rother Bemalung.

S D S
A V R.
3 E L I
C A V S

Siilvano) d(omestico) s(acrum) Aurielia) Felica v(ptum) s(olvit).

Meilensteine

1. Meilenstein aus Sandstein, Höhe 2*3, Umfang 1'65. Die
Inschrift ist auf einer oblongen Tafel angebracht, h. 0*95, br. 05.

im» * cas

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