Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 10.1886

Seite: 148
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An die Kirchenmauer angelehnt liegt ein Stein, 0*67 h. und
br.7 011 dick, auf beiden Seiten mit Basreliefs in eingerahmten
Feldern ohne Inschriften. Auf der einen Seite sieht man einen
lanzenbewaffneten Reiter einen eben vor einem Baume vorbeilaufen-
den Hirsch und ein kleineres Thier (Wildschwein?) verfolgen. Die
Rückseite zeigt vier Nymphen in gegürtetem Chiton, in Reigenschritt
sich an den Händen fassend; eine derselben hält einen runden
Gegenstand und darunter sieht man einen Adler (?) mit grossen
Krallen und undeutlichem Kopf. Aus demselben Fundort stammen
wolil auch ein sehr zerstörtes Basrelief mit einem Reiter (ungefähr
1 M. h. u. br.) auf einem Marktplatze in Sliven, sowie einige glatte
Säulen, die bei der Caserne herumliegen» Südlich von Novoselo
erheben sich 6—7 Tumuli: an dem Fusse eines derselben hat man
anlängst einen schönen kleinen Satyrkopf aus Bronze ausgegraben
(jetzt in der Landesbibliothek zu Philippopel)14).

14) Nach Skorpil (S. 67) fand man den Satyrkopf in der Grabkammer im
Innern des Tumnlus, dabei zahlreiche Thon- und Glasgefässe, Ringe u. s. w.,
sowie eine Kupfermünze des Germanicus consul. — In den Umgebungen von
Sliven beschreibt er ausser zahlreichen Burgen an den Vorsprüngen des Balkans
(S. 65) die Reste einer grossen Ansiedelung am Fuss des Gebirges, 12 Kilometer
gegen SW. von der Stadt, die sich vom Dorf Dermendere bis zur Tunriza er-
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