Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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D(is) m(anibus). P. Ae\lius\ Abi\nnaeus?] vet[eran(us)] l[eg. V
Mac. s]e vivo et con(i)uge posuit.

25. Fragment aus Sandstein, gefunden zu Iglitza.

VET • lE g; v maced.

M O ■ V L P-l uixit

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M O • E T-

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Z. 1. 2 stand vielleicht [e?o]|jmo Ulp(ia)..... — Z. 4 ist der

Punkt nach s vielleicht zufällig und Be] \\stuta zu verstehen; darauf
kann gefolgt sein c[oniugi vir]\ginio d[ulcissi]jjmo et [sibi.

26. Marmorsiegel mit dem Relief eines Schweines auf der
oberen und den retrograden Buchstaben p r auf der unteren Fläche,
h. 0'03, br. 0'04. Gref. bei Iglitza, jetzt im Museum zu Bukarest.

27. Die Inschriften von Iglitza, die ich in dieser Zeitschrift,
Band VI S. 41 u. 43 n. 86 u. 88, als Fragmente von zwei ver-
schiedenen Inschriften veröffentlicht habe, gehören zu derselben
Inschrift und schliessen an einander an. Die Verschiedenheit der
Grösse und ihre Entdeckung an verschiedenen Orten hatten mich
gehindert, dies früher zu bemerken; ich sah es erst, als man die
Steine in die Mauer einfügte. Jetzt nach sorgfältiger Reinigung
glaube ich die folgende Lesung als völlig gesichert geben zu können.

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