Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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XIV. Hassarlik (Cius).

29. Grabdenkmal aus Marmor, gefunden im türkischen Be-
gräbnissplatz zu Hassarlik, b. T73, br. 064, d. 026. Ueber der
Inschrift in einem Bogen Darstellung des Todtenmahles. Rechts
auf einer Kline ein Mann, in der Mitte ein Kind, links, auf einem
Stuhle sitzend, eine Frau; davor ein Tisch mit Speisen. An beiden
Seiten auf niedrigerem Plan sieht man je einen Diener.

Die Inschrift ist von einem Traubengewinde umgeben. Einige
Buchstaben sind etwas verwittert. Ihre Form weist auf das dritte
Jahrhundert.

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ex ala ex sing
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d. m. Iul{ius) Valens vet(eranus) ex ala ex sing(ulari), vixit
annis LXV. Iulia Mansuet{a) marit(o) b(ene) m(erenti) posuit.

30. Fragment aus gewöhnlichem Stein, h. T22, br. 078, d. 022.
Ebenfalls im türkischen Begräbnissplatz zu Hassarlik gefunden.
Im oberen Theil sieht man fünf Figuren; darunter auf einer Seite
ein Pferd, auf der anderen Seite einen Mann. Von der Inschrift
ist nur der oberste Theil und zwar in sehr verstümmeltem Zustande
erhalten. Jetzt im Museum zu Bukarest.

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XV. Mangalia (Callatis).

31. Stele mit Giebel aus Kalkstein, h. 1-03, br. 0-37, d. 0-17.
Gefunden in Mangalia; jetzt im Museum zu Bukarest.

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