Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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he[red(es)] (X testament(o) /(aciendnm) c(uraverunt). Der Ausdruck
ist verwirrt durch die irrige Anfügung der Namen der Söhne mit et.

7. Marmortafel, h. 0*40, br. 0'28; gef. 1880 in Steinamanger.
Schöne Schrift (Buchstabenh. in Z. 1 = O07, Z. 2 = OOfi, Z. 3. 4
= 005).

\'L ■ F l L.
LINA

(B I • ET

I

II F LA

Z. 5 fin.: an{norum). . .

8. Ein Kalksteinkübel, 8 Liter fassend, h. 0'30, d. 0 04, Umfang
140, oberer Durchm. 0"33, unterer Durchm. 0'31; gef. 1885 in

Torony im Eisenburger Comitate, mit den Zeichen:

m i x H-i- (Massbezeichnung?)

Fünfkirchen, beim Advocaten Horväth.

9. Votivara aus Kalkstein, gef. auf dem Weinberg bei Räcz-
väros; h. 0'42, br. 0 24. Sehr verwittert und schwer zu lesen, die
Lesung jedoch auch nach dem Abklatsch sicher.

S I L ■ D
OM ■ DEO
V S L M

Sil{vano) dom(estico) deo v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito).

10. Fragment aus Sandstein, gef. in Fünfkirchen, Franziskaner-
gasse. Schöne Schrift des 2. oder 3. Jahrh. Buchstabenh. 005.

p r o\

ca r-1

D V. G S J

Links und unten vollständig. Nach r in Z. 2 sicher ein Punkt,
aber wohl irrthümlich und zu lesen: caris[sim... und didciss[im...

11. Fragment aus Kalkstein, gef. in Fünf kirchen, Franziskaner-
gasse.

Z. 2 war wohl v(ivus)] fiecit) si[bi].
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