Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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p{üo) leg(ionis) I a{diutricis), qui vix(it) annUs) LXXVIII, stip(en-
diorum) LV1II, Re.toni Eomanus S[a]tur[ni]n(us) (?) et Lucil[l]a [f]il(ü)
fec(erunt).

5. Aus den drei Abschriften der Bauern lässt sich der Text
bis auf Z. 4 mit ziemlicher Sicherheit so herstellen:

Rosette
D Kl
e p a p H R o
ditoalwino
SVOTSTAf LVSSOLO

5 p-p-legTadpf

et port VW i a
flora

6nA<t>POA6IT€hpuuc
XPHCT6XAIP6

d. m. Epaphrodito alumno suo T. Statilius (?) Solo p{rimus)
p{ilus) leg(ionis) 1 ad(iutricis) p(iae) f{idelis) et Portumia Flora. —
E-rracppöbeixe rjpuic;, XP1!0"1^ XaiPe-

Z. 4 haben nach svo die Abschriften: iciailvssolo und isiailvs
solo und isiaievs solo ; am Schluss der vorletzten Zeile hploo und
hp#o und iipooo. Das Wort hpuuc, denn so ist wohl sicher her-
zustellen, scheint nach der Abschrift, vom Anfange abgesehen, auf
dem Rande zu stehen und könnte daher vielleicht nachträglich ein-
gegraben sein.

Gleichzeitig übersandte mir Herr Voetter Abklatsche zweier
in seinem Besitze befindlicher Inschriften:

6. Stück einer Marmortafel, mit sorgfältigen Buchstaben aus
guter Zeit; h. 0-26, br. 0-27, Buchstabenh. O06.

b a b 11>I
n • mil/
\\ b i n

Vielleicht Sabin[o oder iano] ... . a mil\iliis] (?)... .[S]abin[us,
ianus].

7. Kleine Ära, h. 0-024, br. 0'03.

äscvlab

kve//////

Aesculap(io) Aug(usto) [sac(rum) ?] A.......l(ibens) m(erito).
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