Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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halb eines grösseren architektonischen Zusammenhanges zu denken
hat, ist trefflich in den viereckigen Rahmen hineingepasst; den
°ben frei bleibenden Raum füllte wol ein Ornamentstreifen40).

Von statuarischen Werken der altertümlichen Kunst erregt
die überlebensgrosse Sitzstatue von Drako (S. 150 f., Fig. 3—12) als

Fig. 11 (e)

ViS- 7 (b) Fig. 8 (b)

sitzende Variation eines namentlich durch Funde der letzten Zeit reich
vertretenen Typus weiblicher Gewandfiguren besonderes Interesse,
^er weisse Stein, aus dem sie besteht, hat an den der Luft aus-
gesetzten Flächen eine blaue Färbung angenommen, welche im,

'") Von Inschrift war nichts zu bemerken. Wahrscheinlich trugen auch die
Seitenflächen weder Bild noch Inschrift.
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