Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 11.1887

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Sehenkl, K., die politischen Anschauungen des Euripides. Ein Beitrag
zur griechischen Culturgesehichte. 8°. 56 S. 80 Pf.

Sebrifttafeln aus dem Nachlasse von U. F. von Kopp, ergänzt und
herausgegeben von Th. Sickel. 17 Blätter in gr. Fol. mit Text in
Rolle. 1 45 M.

Sternbach, S. Leo, Meletemata graeca. Pars I. gr. 8°. 226 S. 6 M.

Wiener Studien. Zeitschrift für classische Philologie. Supplement der
Zeitschrift für die österr. Gj'mnasien. Herausgegeben von W. v. Härtel
und K. Sehenkl. Jährlich 2 Hefte (20—25 Bogen).

Früher 10 M., jetzt 6 M.

Die „Wiener Studien" wurden vor zehn Jahren begründet, einmal
Ma die Zeitschrift für österr. Gymnasien zu entlasten, sodann um auch in
Osterreich ein ausschließlich für classische Philologie bestimmtes Blatt zu
schaffen und so diese Wissenschaft zu fördern. Das Unternehmen, von allen
Seiten freudig begrüßt, hatte einen sehr gedeihlichen Fortgang, und war die
Verlagshandlung bemüht, das Fachblatt in würdigster Weise auszustatten.' Sie
hofft demnach, dass die Wiener Studien, für deren weiteres Gedeihen die
bewährte Eedaction alle Sorge tragen wird, im In- und Auslande immer mehr
Anerkennung und Verbreitung finden werden; der Preis ist trotz beibehaltenen
Umfanges ermäßigt.

Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien. Herausgegeben
, von W. v. Härtel und K. Sehenkl. Jährlich 12 Hefte ä 6 Bogen.

24 M.

In der langen Zeit von 38 Jahren hat dieses Fachblatt unter verschiedener
Leitung immer getreu an den Grundsätzen festgehalten, welche bei seiner
Begründung maßgebend waren. Es war nicht nur dazu bestimmt, den Interessen
des Unterrichts zu dienen, sondern es hatte auch die Aufgabe die Wissenschaft
zu fördern. Diese beiden Eichtungen hat die Zeitschrift unermüdlich verfolgt,
und in ihren zahlreichen Bänden einen reichen Schatz wie für Pädagogik und
Didaktik so auch für diejenigen Gebiete des Wissens, die im Gymnasialunterrichte
vertreten sind, niedergelegt. Für Osterreich bleibt sie, wenn auch andere Blätter
dieser Art hier entstanden sind, doch immer das Centraiorgan; für das Ausland
vermittelt sie wesentlich die Kenntnis der Vorgänge im Bereiche unseres
Gymnasialunterrichtes und genießt, wie schon der Absatz beweist, in allen
Ländern, namentlich im deutschen Eeiche, ein verdientes Ansehen. Die.
Verlagsbuchhandlung, von dem Wunsche beseelt, die „Zeitschrift für österr.
Gymnasien" nach ihren Kräften zu fördern, hat dafür Sorge getragen, dass der
^9. Jahrgang 1888, was Druck und Papier anbelangt, nicht nur in durchaus
würdiger Ausstattung erscheint, sondern sie hat beschlossen, den Umfang des
Jahrganges, 12 Hefte, um mindestens 12 Druckbogen zu vermehren, ohne dabei
eine Erhöhung des seitherigen Preises (24 M.) pro anno eintreten zu lassen.
Der so gewonnene Eaum wird seitens der Eedaction zu einer Besprechung

sämmtlicher Programme der Österreich. Gymnasien und Realschulen verwendet,

Wodurch ein lang gehegter und mehrfach ausgesprochener Wunsch seine
Erfüllung findet.

Die Verlagshandlung hofft, dass die „Zeitschrift für österreichische
Gymnasien 1888" in dieser neuen Gestalt nicht bloß die alten Freunde bewahren
sondern auch neue gewinnen wird.
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