Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 12.1888

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samen Stücke durchweg. Auch die Uebereinstimmung in der An-
ordnung lässt das gemeinsam zu Grunde liegende Original deutlich
genug erkennen.

B1 B

I. L. 2522 23

2222 24

2595 25

2213 26

2608 27

2620 28

„ 2500
fehlt
G. I. L. 3179

griech.
C. I. L. 2490
2326

29
30
31
32
33
34

92

94

99

98

973)
100
fehlt

n

n

n

89
77

Dazu kommt die Inschrift des Nachtrags am unteren Rande
der Seite 8:

C. I. L. 2632 — B2 87 = B1 90.

Es kann nicht Zufall sein, dass hier die gemeinsamen Stücke
in B1 mit wenigen Ausnahmen gerade am Ende stehen und die in
B1 fehlenden sich in B2 gerade an die letzte gemeinsame Nummer
anschliessen. Dies bestätigt, dass Lanzas Manuscript (B') am Ende
unvollständig war.

Die Differenzen der Reihenfolge im Einzelnen erklären sich
wohl am Einfachsten unter der Annahme, dass auch Kellermann,
sowie ich es gethan, die Ziffern inB1 hinzugefügt hat. Denn Keller-
mann hat die Inschriften aus Lanzas Manuscript auf einzelne lose
Blätter übertragen.

Ich gebe zunächst die griechische Inschrift aus dem erz-
bischöflichen Palaste (C. I. G. II add. 1830b), dann die aus Boghetich
noch nicht edirten.

3) Im Corpus 77; aber auch 2326 wird Boghetich 77 citirt. Ich habe den
Druckfehler liier vermuthet.
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