Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 12.1888

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82 = C. 2477.
p. 8, 88. Ohne Ortsangabe, aber unter 87 == C. 2632.

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Z. 8 con(tubernalis).

Von den Inschriften bei Daniel sind drei aus demselben Mu-

seum im Corpus edirt: 89 = C. 3165; 90 == C. 3192; 91 = C. 2856.
Die vierte, ein Fragment, ist unbekannt.

Da B1 und B2 genau übereinstimmen, mit Ausnahme jener
Inschriften, welche der Schreiber von B2 absichtlich wegliess, weil
sie in Zaccaria's Marmora Salonitana enthalten waren, so kann
es keinem Zweifel unterliegen, dass wir, soweit B1 reicht, die Samm-
lung des Boghetich vollständig besitzen. Anders aber liegt die
Sache für jene Gruppe der Inschriften, welche nur in B2 erhalten
sind. Hier kann uns die neugefundene Handschrift den Verlust der
Boghetich'schen Sammlung nicht vollständig ersetzen. Denn in
Zaccaria's Marmora Salonitana sind, nach dessen eigenen Angaben,
sowie nach dem Zeugnisse derjenigen, welche die Steine nach Zac-
caria und Boghetich sahen, zahlreiche Inschriften aufgenommen,
die in Gebäuden auf dem Ruinenfelde Salona's eingemauert waren.
Nur Zaccaria bezeugt den Aufbewahrungsort für C. I. L. 2023.
2051. 2131. 2133. 2183. 2194. 2252. 2274. 2290. 2310. 2384. 2473.
2553. 2621; auch die Späteren für C. I. L. 2101. 2115. 2157. 2167.
2186. 2193. 2254. 2285. 2391. 2483. 2519- 2573. Für letztere steht
es also fest, dass sie auch Boghetich nur auf dem Ruinenfelde
Salona's sehen konnte; für die ersteren ist das Gleiche durchaus
wahrscheinlich, da die Sammlung Zaccaria's 1752 abgeschlossen

92.
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