Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 12.1888

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a) bei Menestho am r. Arm ganz bis etwas über der Handwurzel;
Hälfte des 1. Oberarms und Stückchen an Stirn und Hals;

b) bei Asteria Kinn; r. Arm ganz; 1. Arm, obere Hälfte; beide
Füsse;

c) bei Damasis[t]rate an Kopf und Armen fast vollständig;

d) bei Lysidike r. Arm bis Handwurzel, 1. Arm bis Ellenbogen,
und Handwurzel;

e) bei Eriboia r. Arm ganz, L Oberarm, kleine Fleckchen am
Halse;

f) bei Trophos wie bei Eriboia.

Von der Innenzeichnung in blassrother Farbe hat sich auch
da, wo das Weiss völlig verloren ging, an Augen, Ohrringen, Hals-
bändern vieles erhalten.

2. Kentauromachie

Hier hat sich ein Ueberrest von Weiss nirgend erhalten. Da-
gegen sind innerhalb blassrother Conturen farblos, also wohl ur-
sprünglich weiss:

a) der grosse Stein (kein Ast!), den Theseus' Gegner links am
Ende gegen diesen schwingt;

b) der Stein, den Hasbolos schleppt, und des Hasbolos Pferde-
körper;

v) beide Steine in Händen des Melanchaites;
d) der Helmbusch von Melanchaites' Gegner.

3. Hephaistos im Olymp

Hier hat sich weisse Farbe nur einmal, in geringer Spur, er-
halten. Folgende Figuren aber trugen sie:
«) die Frauen, wie sonst;

b) Chiton des Apollon (links);

c) der Sitz des Ares, rother Contur;

d) der Thron des Zeus, mit Ausnahme des darüber gebreiteten
Teppichs, und Zeus' Chiton. Am Thron wenige Fleckchen er-
halten.

e) die Hand bei der Inschrift Ny[m]phai.

4. Meleagerjagd

Hier waren weiss die Gesichter der beiden Sphinxe an den
Enden der Darstellung (weder Farbe noch Contur erhalten); vier
Hunde, der Hauer des Ebers und die nackten Körpertheile der
Atalante. Erhalten ist die Farbe:
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