Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 12.1888

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Nach Petrov's Abschrift. Hahn hat als Zeile 1 noi aiaios,
ohne die Verschiedenheit der Buchstaben anzudeuten. Es scheint
das TT6'(ttXioc;) Ai'Xioc; später eingeschoben worden zu sein, mag es
nun vorher vergessen sein oder Terentianus erst später, und zwar,
den Namen nach, durch Kaiser Hadrian das römische Bürgerrecht
und damit Praenomen und Nomen erhalten haben.

5. Bei Hahn 'Reise durch die Gebiete des Drin und Wardar'
(Denkschr. d. kais. Akad. d. Wiss., phil. hist. Classe 16. Wien 1869)
S. 169 n. 49, nach Mittheilung von Professor Demista aus Mo-
nastir, und in dem neugriechischen Büchlein eKSecrtc; rfjc; kotoc ty\v
e-rrapxiav Bobevaiv biavor)TiKfjc; dvaTTTugeuuc; (Konstantinopel 1874);
nach beiden ephem. epigr. 2 p. 476 n. 1052.

Im Kloster der heiligen Dreifaltigkeit.

d. m

Epicteto
nutricio
Mulvia C. f. P[l]a-
5 cida patrona

Tadi Nepotis leg{ati)
propr(aetore) provinc(iaej
Macedoniae.

Petrov hat Z. 4 mvuvia» f»pia, Z. 6 Schluss »lec. — Den
Namen der Frau hat zuerst J. Klein, Rheinische Jahrb. 55. 56
(1875) S. 225, aus der von derselben ihrem Manne gesetzten In-
schrift C I. L. IX 4119 ergänzt, in der dieser mit vollem Namen
heisst: Sex. Tadius Sex. f. Vol. Lusius Nepos Paullinus.

6. Ausgelassen von Petrov, gedruckt bei Leake travels Bd. III
T. 29 n. 139 und daraus bei Böckh Bd. II S. 992 n. 1997 d.

In der Metropolitankirche; zwei Bruchstücke. Die Lettern E
und X haben die Form ± und T, wie in n. 14.

f| ttöXic; [k]cu oi
(TuVTrpa[j]uccTe[u]-
öuevo[i] cPujuoüo[i]
HeTpuuvlav A.
HeTpaiviou Bdffo"o[u]
öuYaTe'pa I/rpcnruX-
Xav tiuujv-
x[e]<; [Qejoiq.
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