Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 13.1890

Seite: 116
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PC ST Vi VIA1
ADO SN A*"
P-P G S T V MIVSCAW
l-DONATVS
SIBIET-SVIS-V-F

Post[um]ia[e] Adfonjnafe] ? P. Postumius Gallon(is) l(ibertus)
Donatus sibi et suis v(ivus) f(ecit).

Nach der Form der Buchstaben gehören beide Inschriften
dem ersten Jahrhundert n. Chr. und wahrscheinlicher dessen
erster Hälfte an. — In Beziehung zu den Personen dieser In-
schriften stehen wohl unzweifelhaft die einer an derselben Stelle
im Jahre 1878 gefundenen Inschrift (eph. epigr. IV p. 165 n. 576)
P. Postumio || P. I. Bromio |j Postumia P. I. Battu patrono j| et
sibi v. f. || et sueis, wohl auch der P. Post(umius) P. I. Cardagnus
einer anderen 1877 ebenda gefundenen Inschrift (eph. epigr. IV
p. 166 n. 581).

6. 7) In Folge einer Mittheilung von Professor P. Vorbert
Beiinger entsendete Baron Hauser den Vereinsdiener Kaiser nach
Steuerberg, Pisweg und Gunzenberg zwischen dem Gurk- und
Glanthal. Von demselben wurden in Abschrift und Abklatschen
(nach denen wir sie hier wiederholen) folgende bisher unbekannte
Inschriften mitgebracht.

6) zu Steuerberg an der Nordseite der Kirche, 2*2 m hoch,
liegend eingemauert, br. 38 cm, h. 40 cm, unten abgebrochen.

CATRONI
ALLONIS-F
ET-SINGORIA
BVSTVRIF
F • F

Catroni Allonis f(ilio) et 8ingori[ae] Busturi f(iliae) f(ilü)
f(ecerunt).

7) in Pisweg als Thürüberlage beim Karner auf der linken
Seite; oben dachförmig geformte Steinplatte, h. 90—100 cm,
br. 38, d. 12, schwer lesbar.

^ M etwa d. m.

r E S T E CTIANVs Respectianus
F^^ECTI Eespecti

~*DFO .......

OVVRRC I [QJuartiofnJ
SIBI [et] sibi
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