Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 13.1890

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Der Gott Kakasbos

Vielleicht ist die Notiz nicht uninteressant, dass der Theos
Kakasbos der von E. Loewy aus der Sammlung Vitalis auf Rhodos
a.-e. M. VII S. 124 (Aiofevnc; MöXnxoc; Ouaariuioc; KaKdaßw eoxnv)
und von E. Petersen aus Lewissi Reisen im südwestl. Kleinasien II
S. 3 Fig. 2 Nr. 7 ('Epucuoc; öic; j| KouvbaXi Oeüu Kcucaaß || uü euxr|v)
mitgetheilten Inschriften, mit leichter Veränderung der Endung,
sich auch auf einer sog. gnostischen Gemme des Casseler Museums
findet, Capellus prodromus iconicus gemmarum Basilidiani generis
e museo Ant. Capelli Ven. 1702, Nr. 146 nach Kopp oder Nr.
143 nach Passeri — mir liegt das Werk nicht vor —; Montfaucon
l'ant. expl. II PL 173; Gori-Passeri thes. gemm. ant. astriferarum
II S. 276, Sycophantia magica Nr. 157; Kopp palaeogr. crit.
§ 822—824 S. 299—303; Wessely Ephesia grammata S. 22 Nr. 221.

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Rv. Adler mit ausgebreiteten Flügeln auf sich aufbäumender
Schlange stehend. Darunter:

K AK AI
BEVI

Kopp S. 301 § 824 hatte letztere Aufschrift KaKÖt tfßeoic;
Perniciosa utinam exstinguas deuten wollen, was natürlich un-
haltbar ist.

Halle W. DREXLER

Nachtrag zu „Griechische Weihgeschenke

S. 80

Herr Universitäts - Bibliothekar S. Birket Smith in Kopen-
hagen hat die Güte mich darauf aufmerksam zu machen, dass
er bereits in seiner 1861 zu Kopenhagen erschienenen Schrift
„De malede Vaser i Antikkabinettet i Kjöbenhavn", S. 69—71
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