Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 13.1890

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TFLAVJ
N AT ALI

et-DOMlf AF
E VCTE
5 C AET E NIA
CLEONICE

AMI C I S
OPT I M i S
FECIT

3. C. I. L. III, 5024 und diese Mitth. IV s. 216. Jetzt frei-
stehend vor dem Portale der Pfarrkirche zu Althofen (in der Nähe auch
n. 5023). Z. 6 haben die älteren Abschriften richtig finitvs-cl-,
also Finitus Cl(audi) Prisci fec(it).

4. C. I. L. III, 5025. Bei der Pfarrkirche zu Althofen in der
Umfassungsmauer des alten Friedhofes eingemauert.

c-gallivs-c-lIb-
tertivs-v-f-sibi-eT-
g alli ae| c • l i b •

svadrae
5 vxoru

Der Punkt zu Ende von Z. 3 ist zweifelhaft.

5. ,C. I. L. III, 5027 (Z. 2 IvLanf). 5039. 5042. 5045, sowie
die Inschriften diese Mitth. IV S. 213 n. 20 (aus Olsa) und X S. 234
[genauer ist die Copie in Mitth. der C.-C. XII (1886) S. CLXXIX
n. 108] befinden sich gegenwärtig mit anderen Antiken in der sog.
Monumentensammlung (von einem Gitter umhegter ungedeckter Platz)
in der Stiftsgasse zu Friesach.

6. C. I. L. III, 5030 und diese Mitth. V S. 223 n. 2. Kleine Ära
aus krystallinischem Kalkstein, h. 0*26, br. 0"2* das Inschriftfeld ist
h. 0"1, br. 0*2; die rohen, aber noch der besseren Zeit angehörigen
Buchstaben sind h. 0*025. Eingemauert an dem Bergkirchlein St. Lorenzen
aussen an der Mauer rechts vom Eingange, so dass nur die Vorderseite
sichtbar ist.

grac- ci v
ivnonib^s

Der Punkt in Z. 1 ist ganz unzweifelhaft, auch die grössere Ent-
fernung zwischen grac und c iv ist augenfällig. Am Ende von Z. 1
stand sicher kein weiterer Buchstabe; es muss nach dem Räume auch
das am Ende von Z. 2 fehlende s entweder ganz klein oder mit dem
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