Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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zu Bukarest. Vielleicht ist die Fundstelle identisch mit der von C. I. L.
III 753 = Suppl. 7429. Die erste Zeile ist oberhalb in größeren
Buchstaben auf einer hervorragend gearbeiteten Fläche eingegraben.

-TT CT-T-r^E^

O MESSIO* Q_> TR AIA i

D E C1O P es F ■. IN V I G T Q A V
PO NT-M-TRI B -POT- COS-I
5 DESIGNATO-P-P-PROCoS ^ a. 249
REPARATORIDISCIPIikE
MILITARIS >FVNDATORI

SACR>VRBIS.FIRMATOF

__qjt^—.__-----__r\,__________——-^

[Im]p(eratori) CaesfariJ C. Messio Q. Traianfo] Decio P(io) F(elici)
invicto Au[g(usto)]pont(ifici) m(aximo)> trib(unicia) pot(estate), co(n)s(uli)

designato, p(atri) p(atriae), proco(n)s(uli), reparatori disciplinae
militaris, fundatori sacr(ae) urbis, firmatori sp[ei JRom(anae).....

Die Inschrift gehört wohl dem Jahre 249 an, in welchem Decius
in Rom als Kaiser anerkannt wurde; das zweite Consulat bekleidete
er 250, das dritte 251.

III. Celei, District Romanatzi, gegenüber von Oescus.

5. Goldring (einfacher Reif), Durchmesser 15 mm, der sowohl
innen wie außen eine eingravierte griechische Inschrift trägt. Gefunden
zu Celei von Major Papazoglu im J. 1864; jetzt im Museum zu Bukarest.

innen:

BPU AY0PI C

außen:

BGINAPYHGOYAPOYAON

IV. Unbekannten Fundortes; jetzt im Museum zu Bukarest.

6. Gemme aus grauem Jaspis, in der Sammlung des Museums zu
Bukarest; Durchmesser 0"016.

2 IT A v h I Silvani.

7. Eine Camee aus gelbem Jaspis, Durchmesser 0'036; im Museum
zu Bukarest. Auf der einen Seite die Büsten Hadrians und seiner
Gemahlin Sabina einander zugewendet, auf der andern:

SABI y?HADR
N A • ^VjIANVS-

avgvXavgv
stat stvs

8. Auf einem Ziegel, früher in der Sammlung von Boliac, jetzt

im Museum zu Bukarest, vor dem Brennen eingeritzt
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