Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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Ob der Dedicant identisch ist mit dem Aurel(ius) Maximus

vet(eranus) flejgfionis) II.....der bei Ofen gefundenen Inschrift

Eph. epigr. II 703, ist unsicher.

7. Zwei Votivaltäre aus Kalkstein, gefunden in Duna-Pentele auf
der ehemaligen Szitänyischen Besitzung; jetzt in Ofen, Schöpfungs-
gasse 22, als Eigenthum des H. P. Dubez in dessen Garten aufgestellt.

a D E O b SOLI

INVICTO INVIc
MYTRHAE TODEo

M • V L P
5 PETVE
RNVS

8. Bruchstück eines Votivaltars aus Kalkstein, gefunden in Duna-
Pentele; jetzt ebendort bei dem Apotheker Orgon; h. 0'3, br. 0*16,
d. 015 m.

d

EO-SOLI-AVy
LIMVS-STAT-^
^•B-V-S-L-M-

Z. 2. 3 liest v. Domaszewski in dieser Zeitschrift XIII S. 140
stat(ionarius) fpjub(lici) • von anderer Seite ist stat(ionis) fport(ori)
pjub(lici) vorgeschlagen. •— Dass in Duna-Pentele eine solche statio
portorii publici war, ergibt sich auch aus C. I. L. III 3327.

9. Bruchstück einer Inschrifttafel aus Kalkstein, gefunden in
Duna-Pentele im Weingarten; jetzt als Bank vor dem Hause Nr. 196.
Die Buchstaben sind stark verwittert.

/////////SANTO '
/ I / I I / "PONT MAX

Dieses Bruchstück wie das folgende gehören zu neuen Exemplaren
der bereits bekannten Inschrift C. I. L. III 3385.

10. Tafel aus Kalkstein, gefunden in Duna-Pentele im Weingarten
des Emerich Kovacs, und jetzt noch dort befindlich. Die Tafel ist an
der linken Seite abgebrochen; h. 0*77, br. 054, d. 0*28 m.

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