Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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XXX

AD N AM AcsASI c(
N I Sß FßANßXXXV)
Hß S»E S T • T *ME F
5 MAGIMARVS«/
cOIVNX

Adnama Asionis f(ilia) an(noritm) XXXV h(ic) s(ita) est; t(itulum?)
mer(enti) Mayimarus coiunx.

Die Zeichen in der letzten Zeile sind unklar, vielleicht soll das
zweite eine Ascia bezeichnen. — Mit der Zahl zu Anfang der Inschrift
ist vielleicht die Angabe der Lebensjahre der Verstorbenen wiederholt.

VII. Baracska.

19. Grabstein aus Kalkstein; oben abgebrochen, gefunden in
Baracska bei Martonvasar, auf dem Gute des H. A. Diencs; jetzt im
Nationalmuseum in Budapest; h. 1, br. 089, d. 0*22 m.

d. m.

M-CHO-T-ALPINo
RV-A^-XXV-OXETIA-
VERVIC-L-MATR
5 M ■ LK

Die cohors I Aljoinorum equitata hatte bei Kömlöd ihr Lager, sieh
C. I. L. III 3315. 3316. 3317; aber auch die cohors I Alpinorum
ped(itata) wird auf einer ebenfalls aus Kömlöd stammenden Inschrift
genannt C. I. L. III 3318.

20. Votivaltar aus Kalkstein, gefunden in Baracska bei Marton-
vasar (Comitat Stuhlweißenburg) im Garten des H. E. Hollosy; jetzt
im Nationalmuseum in Budapest; h. 0*48, br. 0'71, d. 0*45 m.

I O M

VLP-O i I i MVS
VETLEG-II- ADI

/////1///LS
5 IN ////// 7
/ / / / / / / '
/ I / / / / /./ /

V S L ' M

Das Cognomen in Z. 2 könnte nach den Resten Ophelimus ge
wesen sein.
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