Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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Die Inschrift bezog sich auf einen Augustus und einen Caesar,
wie sich aus Z. 9 ergibt, wo die Spuren von CAL.SAR noch deutlich
sichtbar sind. Welcher Kaiser hier genannt war, lässt sich mit Sicher-
heit kaum entscheiden. Kuzsinszky, der die Inschrift Arch. Ertes. IX
p. 400. 403 herausgegeben hat, glaubt Maximinus und Maximus
erkennen zu dürfen.

41. Votivaltar aus Kalkstein, oben abgebrochen, gefunden in
Alt-Ofen, jetzt im Nationalmuseum; h. 0*62, br. 0*25, d. 0*18 m.

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Z. 1 stand MINERAL da, also Minervae Äug(ustae) off[i]dum cor-
niculariorum v. s. I. m.

42. Votivaltar aus Kalkstein, gefunden in Alt-Ofen zugleich mit
n. 25. 26, befindet sich jetzt in der Kremplmühle; h. 1*05, br. 0*41,
d. 0*3 m.

MINERVAE
V I C T R I C I
OVAL-PVD ENS
LEG -AVG- PR- PR

Herausgegeben von Val. Kuzsinszky Arch. Ertesitö IX p. 399.

Wohl gleichzeitig mit den von demselben Manne an gleicher
Stelle dis et genio jorovinciae Pannoniae und Fortunae huius loci
errichteten Altären oben n. 25. 26.

43^—46. Drei gleich große Altäre aus Kalkstein, alle hoch 0*7,
br. 0*34, d. 0'38, und der untere Theil eines vierten, hoch 0-2 (auch
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