Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

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GENE R O-HEM-e TATi;
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S ECVNDI1SE N^P OTI
5 1"'VE PI N I S^pyu-L^ sie

[D(is) m(anibus)] . . . . no auculo e[t] GemtalfiJ genero, item
(a)etatis Iul(iae) Quin[t]in(a)e sorori et Secundin(a)e nepoti eme
pi[e]n[t]issimis [f(aciendum)] c(uravit).

Z. 1 Anfang ist no die letzte Silbe des fehlenden Namens; das
folgende auculo steht gewiss für avunculo. — Z. 2 ist item (a)etatis
unverständlich, ebenso für mich die drei ersten Buchstaben in Z. 5.

69. Bruchstück aus Kalkstein, gefunden in Alt-Ofen auf der
Schiffwerftsinsel, jetzt unter Nr. 160/882, 3 im Nationalmuseum in
Budapest; h. 0*2, br. 0*3, d. 0*12 m.

^NIVSP

X. Bekas Megyer und Csobanka.

70. Sarkophag aus Kalkstein, gefunden in Bekas Megyer (Katten-
dorf) nördlich von Alt-Ofen, auf dem Acker des Bauern P. Hölzl;
jetzt im Nationalmuseum in Budapest; h. 057, br. 1-75, d. 0*7.

D CL-AGESONIO-TPEODO M

RO- Q.VI • VIX-ANN-IIII-

M- III • DXX ACESONIVS-K AL

ANDINVS .y- PROT • ET ■ C E R
5 ELLIA-T H O D O R A • F
ILCARISSIMO-F-C-

Einen centurio protector finden wir in den beiden Kölner Inschriften
Henzen 6728 — Brambach n. 318 u. Rhein. Jahrbücher Bd. 57 S. 81.
— Protectoren sollen nach Mommsen (Eph. ep. V p. 126) von Philippus
oder Decius an vorkommen. Die Form der Buchstaben unserer Inschrift
passt eher an den Anfang als in die Mitte des dritten Jahrhunderts.

Die Inschrift wurde herausgegeben von Val. Kuzsinszky Arch.
Ertesitö X p. 159.

71. Grabstein aus hartem Sandstein, gefunden in Csobanka, west-
lich von St. Andrae, im Weingarten eines Bauern; gegenwärtig noch
ebenda vor dem Hause desselben auf der Straße.

D M
NEMO RAT
TASPERATIF
AN-X-T-P-H -S
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