Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn — 14.1891

Seite: 80
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78. Kalkstein.

I RA S
I 1 O

Irasizus ist wohl der Name einer Gottheit, vielleicht einer
pannonischen.

79. Sandstein, h. 0*32, br. 0-18, d. 0*15 tu.

S I L V A N O
D O M e S T
IVLFVSCIN
VS- VET- LEG
5 I-AD-PROSE

ET-PR-SV-V-S-tM

80. Kalkstein, h. 0*92, br. 0-44, d. 0'37 m.

TE RRAMAT R
TEMIRISCIUE sie
OBCoMMEN
D A T A M E T
5 R E S T I T V
T A M F I D E M
A E LSTRATO
N I CVS, VILM
B R I G E T I

Die Inschrift ist der Terra Mater und der M(arciaf) Priscilla
gewidmet, also einer Gottheit und einer Frau. Es mag sich wohl um
einen Eidschwur handeln, bei dem die Priscilla zugegen war und durch
welchen die bürgerliche Ehre des Aelius Stratonicus wiederhergestellt
wurde.

81. Grabstein aus Kalkstein, gefunden in O-Szöny, jetzt im Na-
tionalmuseum in Budapest. Oberhalb der Inschrift befindet sich ein
Schild mit einem Buckel (?); h. 1'62, br. 0*85, d. 0*21 m

D M

CORNELIAE
VA LENTINAE
A N N X X A M
. 5 MARCELLINA
FIL F C

Z. 4 zu Ende ist ein mit Arn beginnender Gentilname wie
Am(mia) zu verstehen.
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